Genetik

Die Genetik wird auch als die Vererbungslehre bezeichnet. Sie beschäftigt sich mit den Grundlagen und Mechanismen der Vererbung. Wenn du eine Frage zur Genetik hast, dann könntest du hier einiges lernen. Folgende Inhalte sind Gegenstand der Genetik:

  1. Klassische Genetik
  2. Molekulargenetik
  3. Gentechnik

Klassische Genetik

Die klassische Genetik befasst sich mit der Vererbung und ihre Mechanismen ohne die molekulare Grundlage der Vererbung, wie z. B. Proteinbiosynthese oder Aufbau von Genen zu berücksichtigen. Klassische Genetik ist somit älter als die Molekulargenetik und basiert hauptsächlich auf die Arbeiten von Gregor Mendel.

Phänotyp und Genotyp

In der Genetik beschäftigen wir uns mit Merkmalen von Individuen. Dies kann Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergröße, Blutgruppe, Produktion eines Enzyms und etc. umfassen. Vererbbare Merkmale werden in der Fachsprache als Phänotypen bezeichnet. Jedem Merkmal liegen i. d. R. ein oder mehrere Gene zugrunde.

Jedem Merkmal liegen i. d. R. ein oder mehrere Gene zugrunde. Die genetische Konfiguration, die für die Ausprägung (Bildung) eines Merkmals zuständig ist, wird als Genotyp bezeichnet. Ein Genotyp kann also ein oder mehrere Gene umfassen. Ein Gen ist ein diskretes Informationspaket.

Wir wissen, dass die Zellen vieler Lebewesen – ausgenommen Geschlechtszellen – (Gameten), den doppelten Chromosomensatz aufweisen. Sie haben von jedem Chromosom jeweils zwei Stück (homologe Chromosomen). Da sich aber auf beiden Chromosomen Informationen zu gleichen Themen befinden (z. B. Augenfarbe), existieren jeweils zwei Kopien eines jeden Gens (ausgenommen Gene auf Geschlechtschromosomen). Diese beiden Gene, die Informationen zu dem gleichen Thema beinhalten, sich aber auf den homologen Chromosomen befinden nennt man Allele.

Sind Allele gleiche oder unterschiedliche Gene?

Allele können gleich sein oder von einander abweichen. Sie befinden sich eben nur an gleicher Stelle (Gen Loci) auf homologe Chromosomen. Wenn die Allele für ein Merkmal gleich sind, spricht man von einem reinerbigen (homozygoten) Genotyp. Sind die Allele unterschiedlich, dann spricht man von mischerbigen Genotypen (heterozygot). Wenn homozygote Individuen miteinander gekreuzt werden, sind ihre Nachkommen ebenfalls homozygot (Mutationen ausgenommen).

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